Aktuelles

Auf dieser Seite informieren wir Sie stets über aktuelle Themen, über uns und unsere Leistungen.

Funkfrequenzen im 27 MHz-Band und dLAN

 

Seit einiger Zeit ist immer wieder von Funkfernbedienungen zu hören und zu lesen, die plötzlich nicht mehr funktionieren.

Dies betrifft vol Allem das 27 MHz-Band.

Ein Hersteller von Funkfernbedienungen für Garagentore hat nun einen Test durchgeführt, bei dem festgestellt wurde, daß z. B. das so genannte dLAN hier extreme Störungen verursacht, welche die Reichweite auf wenige Zentimeter schrumpfen lassen können.

Dies betrifft alle Fabrikate wie z.B. Hörmann, Tedsen, Tormatik, Nice, Alltronik, Ansonic etc.

Immer wieder werden wir darauf angesprochen, wie man die Störquellen beseitigen kann.

Leider lautet die Antwort darauf: Gar nicht!!!

Da die Garagentor-Funksysteme im zulassungsfreien und gebührenfreien Leistungs- und Frequenzbereich arbeiten gibt es leider keine rechtliche Grundlage den Betrieb von z. B. dLAN Netzwerken zu verbieten.

Es bleibt dann nur das Ausweichen auf andere, höhere Frequenzen, schon um durch ein breiteres Frequenzspektrum mehr Störsicherheit zu bekommen.

Wir beraten Sie gerne.

 

Ihr Hennig-Team

RAUCHMELDERPFLICH IN BAYERN seit 01.01.2013!

 

Auszug aus GVBl-Nr. 23 vom 17.12.2012:

 

(4) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

 

Das GVBl- Nr 23 finden Sie in unseren Downloadbereich!

"Bestandschutz" oder "Eigentum verpflichtet!"

Ein heiss diskutiertes Thema bei Verhandlungen zwischen Betreibern und Verwaltern bzw. Fachleuten ist immer wieder das Thema "Bestandschutz"

 

Natürlich ist es nachvollziehbar, daß die Betreiber von Gebäuden und hier im speziellen von kraftbetätigten Toren, Türen und Brandschutztoren sich in Sicherheit glauben, daß bei der Frage nach einer Aufrüstung oder Erneuerung von Komponenten oder ganzen Anlagen nach geltenden rechtlichen, normativen und technischen Erfordernissen der "Bestandschutz" gilt.

Das Institut für Bautechnik hat sich hierzu geäußert und klar dargelegt, daß es den Begriff "Bestandschutz" in der Bayerischen Bauordnung "BayBo" nicht gibt.

 

Der umgangssprachliche "Bestandschutz" ist wie folgt definiert:

 

Eine Sache oder Anlage die zum Zeitpunkt der Errichtung den geltenden Regeln und Vorschriften entsprochen hat, darf weiterhin unverändert betrieben werden!

 

Das heißt, das in unserem Falle ein Tor betrieben werden darf, solange daran nichts verändert wird und es exakt den damaligen Vorschriften entsprochen hat.

Wird nun eine Reparatur durch mangelnde Verfügbarkeit vor Originalteilen mit anderen Ersatzteilen durchgeführt oder eine Anlage teilweise oder ganz erneuert, dann wird die Anlage verändert und muss zwingend den aktuell geltenden Regeln und Normen entsprechnend ausgeführt werden!

Weiteres ist zu beachten, daß sehr viele Anlagen zum Zeitpunkt der Errichtung aus wirtschaftlichen Gründen oder weil die notwendige Technik noch gar nicht auf dem Markt verfügbar war von vorne herein nicht entsprechend ausgeführt sind!

 

Hier besteht Nachrüstpflicht!

 

Es gibt Teile in technischen Anlagen, die eine Bauaufsichtliche Zulassung besitzen - vor Allem im Brandschutzbereich - die eine zeitliche begrenzung haben. Wichtig zu wissen ist es, daß nach Ablauf einer Zulassung die Anlage nicht mehr betrieben werden darf! Dies geht sogar so weit, daß es im Extremfall zu Nutzungsuntersagungen für das gesamte Gebäude kommen kann, wenn die Anlage mit allen Zulassungen nicht den aktuellen Vorschriften entspricht.

Das heißt: ZWANGSRÄUMUNG!

 

Auch hier besteht Nachrüstpflicht!

 

 

In allen Fällen muß jedem Betreiber klar sein, daß er zu jeder Zeit für seine Anlage verantwortlich ist und immer in der Haftung steht, wenn es zu einem Unfall mit seiner Einrichtung kommt!

Der Betreiber ist verpflichtet die (Technischen) Anlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen um seine Anlagen regel- und normkonform zu betreiben!

 

Daher:

 

- Eigentum verpflichtet -

 

Rüsten Sie frühzeitig nach um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden! Ihr gutes Gewissen wird es Ihnen danken!

 

Ihr Thomas Gassenhuber

 

Aktuell aus dem Münchner Merkur:

 

„ Rauchmelder-Pflicht in Bayern

 

München – In Bayern wird noch in diesem Jahr eine Rauchmelderpflicht eingeführt. Das beschlossen am Mittwochabend die Fraktionen von CSU, FDP und SPD in Dringlichkeitsanträgen im Landtag, Grüne und Freie Wähler enthielten sich.

Bis Mai wollen die Koalitionsfraktionen einen Gesetzentwurf vorlegen, der noch vor der Sommerpause verabschiedet werden könnte. Die Neuregelung dürfte somit im Herbst in Kraft treten.

Eine Arbeitsgruppe soll in den nächsten Wochen noch letzte Details regeln. Der Plan sieht vor, dass künftig in allen Neubauten in Wohn-, Kinder- und Schlafzimmern sowie in den Fluren ein Rauchmelder angebracht werden muss. Für Altbauten soll es eine Übergangsfrist zwischen fünf und sieben Jahren geben.

Für beide Koalitionsparteien ist diese Entscheidung ein großer Schritt: „Man kann sich vorstellen, dass eine solche Pflicht in einer liberalen Partei nicht leicht durchzusetzen war“, sagte Andreas Fischer, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, die sich bereits vor einigen Wochen mehrheitlich entschieden hatte. Die CSU, die eine Pflicht lange abgelehnt hatte, ließ sich nun von einem Appell des Feuerwehrverbandes umstimmen. „Wenn die Feuerwehren so etwas empfehlen, hat das bei uns natürlich besonderes Gewicht“, sagte der ehemalige Parteichef Erwin Huber, der sich sehr für die Pflicht eingesetzt hat. Gestern Vormittag schloss sich ihm die Fraktion bei fünf Gegenstimmen an. Die SPD plädiert bereits seit Jahren für eine Pflicht.

In Bayern sterben jährlich etwa 50 Menschen bei Bränden, die meisten von ihnen im Schlaf. Die batteriebetriebenen Brandmelder, die in der Regel weniger als zehn Euro kosten, reagieren auf Rauchentwicklung und können so Leben retten. Geklärt werden muss noch, wie die Pflicht kontrolliert wird und ob es Bußgelder gibt. „Wir wollen einen möglichst geringen Kontrollaufwand“, sagte Erwin Huber. Man setze auf die Vernunft der Bürger. Die Erfahrung in anderen Bundesländern – bislang haben neun eine Pflicht – zeige, dass mit dem Gesetz ein regelrechter Verkaufsboom einsetze.

 

Rauchmelder auch mit Funkvernetzung finden Sie hier